Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Jede dritte Frau empfindet die „Tage vor den Tagen“ als besonders schwierig. Sie leidet unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS), das sich durch verschiedene Beschwerden wie z.B. Brustspannen, Unterleibsschmerzen oder Stimmungsschwankungen bemerkbar macht. Solche Beschwerden müssen aber nicht einfach hingenommen werden, sondern können mit wirksamen Behandlungsmethoden gelindert werden.

Was ist das prämenstruelle Syndrom (PMS)?

Das Beschwerdebild des prämenstruellen Syndroms (PMS) ist sehr komplex und zeigt über 150 verschiedene Symptome, welche ab Mitte Zyklus- also zwischen Eisprung und Menstruation auftreten – und nach dem Einsetzen der Monatsblutung rasch wieder abklingen. Die Symptome werden dabei in drei Hauptgruppen unterteilt:

Körperliche Symptome beim prämenstruellen Syndrom (PMS):

  • schmerzempfindliche Brüste
  • Kopfschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Unterleibskrämpfe
  • Hautprobleme

Psychische Symptome beim prämenstruellen Syndrom (PMS):

  • labile Stimmungslage
  • Übersensibilität
  • Reizbarkeit
  • Ängstlichkeit
  • nervliche Anspannung

Verhaltensveränderungen beim prämenstruellen Syndrom (PMS):

  • Motivationsmangel
  • sich zurückziehen
  • Konzentrationsmangel
  • erhöhter Appetit
  • Veränderung des Sexualverhaltens

Wer ist vom prämenstruellen Syndrom (PMS) betroffen?

Untersuchungen zeigen, dass rund ein Drittel der Frauen im gebärfähigen Alter unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden. Dies unabhängig von der Anwendung von hormonalen Verhütungsmitteln. Das Beschwerdebild zeigt sich bei Frauen ab 30 Jahren häufiger .Das prämenstruelle Syndrom (PMS) hat viele Gesichter und ist nicht zuletzt deswegen so schwierig zu erkennen. Der Ratgeber „Probleme vor der Mens“ gibt nützliche Tipps rund um den weiblichen Zyklus und enthält zudem einen PMS-Selbsttest.

Ursachen des prämenstruellen Syndroms (PMS)

Die Ursachen des prämenstruellen Syndroms (PMS) sind noch nicht vollständig geklärt. Als Auslöser werden Störungen im hormonellen Gleichgewicht vermutet. Auch Frauen, welche die Pille oder andere hormonale Verhütungsmittel einnehmen, können darunter leiden.Bei Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden, wird häufig eine erhöhte Prolaktin-Konzentration im Blut festgestellt. Weitere Ursachen könnten eine Störung des Wasserhaushaltes im Körper oder Bewegungsmangel sein. Stress sowie Konflikte können die Beschwerden noch verstärken.

Mit Mönchspfeffer gegen das prämenstruelle Syndrom (PMS)

Die allmonatlichen Unpässlichkeiten müssen aber nicht einfach hingenommen werden. Zur Linderung der Beschwerden des prämenstruellen Syndroms (PMS) hält die Natur nämlich eine besondere Pflanze bereit, den Mönchspfeffer. Pflanzliche Arzneimittel aus dem Mönchspfeffer (Spezialextrakt Ze 440) werden seit längerem erfolgreich beim prämenstruellen Syndrom (PMS) eingesetzt. Die Wirkung dieser Pflanze äussert sich sowohl auf die körperlichen als auch auf die psychischen Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS). Ebenso wirkt Mönchspfeffer regulierend auf den Zyklus und wird traditionell bei menstruellen Zyklusstörungen eingesetzt. Die gute Wirkung auf den gesamten Beschwerdekomplex des hochdosierten Spezialextraktes Ze 440 wurde in zwei klinischen Studien bestätigt (Berger 2000 und Schellenberg 2001). Aufgrund der guten Datenlage werden Arzneimittel aus Mönchspfeffer denn auch vermehrt von Gynäkologen eingesetzt.

Tipps für Sie und Ihn

 

  • Schildern Sie Ihrem Partner, wie Sie sich fühlen. Er kann dies als Mann schlecht nachempfinden! Sprechen Sie dabei in der Ich-Form.
  • Erwarten Sie nicht, dass er Ihre Empfindungen einfach an den Lippen ablesen kann.
  • Lassen Sie ihn wissen, wie er Ihnen eine Freude machen kann.
  • Missbrauchen Sie ihn nicht als Ihr Dampfventil. Er kann nichts für Ihren Zustand.
  • Besprechen Sie Dinge, die Sie auch an anderen Tagen in Ihrer Beziehung stören, nicht während den «Tagen vor den Tagen».
 
  • Nehmen Sie Reaktionen während diesen Phasen nicht persönlich.
  • Beziehen Sie unberechenbare Reaktionen nicht auf sich und Ihre Beziehung. Seien Sie sich bewusst, dass diese durch hormonelle Ungleichgewichte bei Ihrer Partnerin hervorgerufen werden und auch Ihre Partnerin dies oft nach ein paar Tagen wieder anders sehen wird.
  • Versuchen Sie während diesen Tagen besonders feinfühlig, aber immer glaubwürdig zu sein. Fragen Sie Ihre Partnerin, ob und wie Sie ihr während dieser Zeit am besten helfen können.
  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Partnerin, wenn sie es nicht tut. Reden Sie dabei auch in der Ich-Form und machen Sie keine Vorwürfe. Ihre Partnerin leidet selbst auch unter ihren Beschwerden.